Demobericht: Den Faschisten auch auf dem Land Entgegentreten

Bericht von Mattis Keil (Basisgruppe Rhizom)

Für den 17.4 hatte der rechte Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen eine Kundgebung an der St. Martini Kirche in Dransfeld angemeldet.
Dagegen ließ Bündnis, d auch an der Kirche, eine Stunde früher um 17:00, eine Gegenkundgebung stattfinden. Auch die Linksjugend[´solid] unterstütze diesen Protest und war mit 5 Personen anwesend.

Die Redner*innen vorallem aus Lokalpolitik erzählten viel, dass Dransfeld und Umgebung Bunt statt Braun sei und man darauf stolz sein könne. Außerdem gab es Hintergründe zu dem Freundeskreis vom dem Bündnis gegen rechts in Duderstedt, wo der Freundeskreis vorher seine Veranstaltungen durchführte.

Nach den Reden, und vor Beginn er Nazikundgebung, wurden die Demonstrant*innen von dem Bündniss aufgefordert vor Ort zu bleiben um die Nazis zu stören. Diese wurde leider von der Polizei, außerhalb der Sicht geschützt.

Zusammen mit anderen Antifaschist*innen konnte mit einer spontanen Blockade verhindert werden, dass ein Auto mit zwei Rechten bis zur Kundgebung kam. Diese wurde aggressiv mit Gewalt und Anzeigedrohungen aufgelöst.
Später konnte, trotz Polizeischutz, der Freundeskreis durch Sprechchöre und Gesang während der Nationalhymne soweit gestört werden, dass sie die Kundgebung abbrachen. Insofern schien der Antifaschistische Protest Wirkung zu zeigen.

Leider stellte sich später heraus, dass die Kundgebung nur verlagert wurde und die Nazis, durch eine Spontananmeldung ungestört durch Rosdorf marschieren konnten.

Alles im allen war es ein erfolgreicher Sonntagnachmittag, der hoffentlich allen Personen des Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen gezeigt hat, das sie nicht willkommen sind. Weder in Dransfeld noch anderswo. Allerdings hat sich mal wieder gezeigt, dass Rechte Strukturen durch die Polizei geschützt werden und das auch mit mehr Leidenschaft als nötig wäre.
Zudem müsste man sich Gedanken machen, wie man verhindern kann, das durch erfolgreiche Blockade sich rechte Demonstration nicht einfach verlagern und so dem Protest entkommen.

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