Stoppt die AfD! Aber wie?

Veranstaltungsankündigung:

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Donnerstag 14.04.2016
19 Uhr

Zentrales Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben

Raum ZHG 003

Seit den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg vom 13. März sitzt die AfD in 8 Landtagen. Sie hat gute Chancen 2017 auch in den Bundestag einzuziehen. Sie hat damit geschafft, was von der NPD bis zu den Republikanern schon viele versucht haben, nämlich eine Partei rechts von der Union bundesweit zu etablieren und bei großen Teilen der Bevölkerung salonfähig zu machen. Dieser Erfolg hat auch viele Linke verunsichert. Wieso ist es uns bislang so wenig gelungen diesen Hetzern in Nadelstreifen wirksam etwas entgegenzusetzen? Wer trägt die Verantwortung für den Rassismus in so vielen Köpfen, der ihren Aufstieg ermöglicht hat?
Darüber, dass die AfD gefährlich ist und wir ihr etwas entgegensetzen müssen sind wir uns einig. Über die Art und Weise wie wir dabei Erfolg haben können müssen wir noch diskutieren.

Für Yannic Dyck (SAV) muss der Kampf gegen die Neue Rechte unbedingt mit der Sozialen Frage verbunden werden. Rechtspopulisten, Neofaschisten und Rassisten können nur gestoppt werden, in dem konsequent die Spaltungsmechanismen aufgezeigt werden mit denen Geflüchtete, Arbeitnehmer, Hartz-4-Empfänger und andere prekarisierte Gruppen gegeneinander ausgespielt werden , ob von der AfD, die Ängste instrumentalisiert oder von SPD, CDU und Grünen, die die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland zerschlagen haben und ständig neue Asylrechtsverschärfungen beschließen.

Max Manzey (Marx21) sieht die Gefahr, dass mit dieser Strategie alleine die Linke zwar wieder erfolgreicher mit der AfD in den Kampf um Protestwählerstimmen treten könnte, sie aber dann zu kurz greift, wenn sich Forderungen des sozial-nationalen Flügel innerhalb der AfD um Alexander Gauland durchsetzen, der schon vor den Brandenburger Landtagswahlen eine „Sozialpakt für Deutsche“ forderte. Stattdessen tritt er für eine breite Gegenmobilisierung ein, die auch SPD, Grüne und Kirchen einschließt und arbeitet deshalb mit beim Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat der AfD und allen andern neurechten Gruppen öffentliche Gegenproteste entgegenzusetzen.

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