Ein großer Tag gegen die Macht der Banken und Konzerne

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Am 10.10.2015 fand in Berlin eine Großdemonstration gegen die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA statt. Auch die Basisgruppe Revolutionärer Antikapitalist*innen (BRA) beteiligte sich an den Massenprotesten in Berlin, an denen insgesamt mehr als 300.000 Menschen teilnahmen. Die überwältigende Beteiligung aus Gewerkschaften, sozialen Bündnissen, Umwelt- und Menschenrechtsorganisation, der Partei DIE LINKE und vielen weiteren progressiven Gruppen stellte alle Vorannahmen in den Schatten. Auch wenn die bürgerlichen Medien und Politiker*innen die Teilnahmezahlen und die Proteste an sich kleinzureden versuchen, zeigte der Tag eines: Die Massen erheben sich gegen den Angriff auf demokratische Rechte, soziale, ökologische und Arbeitsstandards, die durch diese Freihandelsabkommen außer Kraft gesetzt werden sollen.

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Auf der Demo schlossen wir uns dem Block der Linksjugend [’solid] Berlin KreuzKölln an. In diversen Redebeiträgen, auf dem Lautsprecherwagen unserer Berliner Genoss*innen wurde die Rolle der Freihandelsabkommen im kapitalistischen Ausbeutungssystem beleuchtet. Hierbei wurde auch aufgezeigt, inwiefern andere aktuelle Themen wie Rassismus und Flucht mit dem Kapitalismus, aber auch den Freihandelsabkommen zusammenhängen. Die Freihandelsabkommen und die damit verbundenen, Privatisierungen, Deregulierungen und Prekarisierungen sind demnach Teil der ganz normalen Maschinerie des Kapitalismus und nur im Zusammenhang mit der Zerschlagung der Macht der Banken und Konzerne dauerhaft zu verhindern.

Der Lautsprecherwagen mit unserem 1.Mai Transparent mit der Aufschrift "Internationalistischer Klassenkampf, Solidarität und Widerstand in Betrieb, Schule und Universität!"

Der Lautsprecherwagen mit unserem 1.Mai Transparent mit der Aufschrift „Internationalistischer Klassenkampf, Solidarität und Widerstand in Betrieb, Schule und Universität!“


Ein israelischer Genosse der dortigen CWI-Sektion (also der israelischen Schwesterorganisation der Sozialistischen Alternative) berichtete in diesem Zusammenhang von der Notwendigkeit des Aufbaus einer internationalen insbesondere auch in Israel und Palästina, um dem unendlichen Leid der Menschen dort, und den reaktionären Kräften auf beiden Seiten eine gemeinsame linke Antwort geben zu können.

Auch der antiimperialistische Rapper Kaveh besuchte den Lauti des Kreuzkölln-Blocks und beeindruckte mit seinen Freestyles.

Kaveh auf dem Lauti

Kaveh auf dem Lauti

Insgesamt war die Stimmung kämpferisch und beeindruckend! Gegen die Macht der Banken und Konzerne und die Diktatur des Kapitals über die Mehrheit der Menschen! Gegen die Manifestation des Neoliberalismus durch so genannte Freihandelsabkommen!

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