Stellungnahme „BAK Revolutionäre Linke“

Die BRA Göttingen tritt geschlossen in den neu gegründeten BAK Revolutionäre Linke ein. Der Ansatz, die linken Kräfte im Verband besser zu vernetzen und gemeinsame, aktionsorientierte, antikapitalistische Politik im Verband und in der Gesellschaft voranzubringen, findet unsere vollste Unterstützung und Solidarität. Da auch wir die Rechtsentwicklung im Jugendverband, die mit dem letzten BUKO und dem dort beschlossenen reaktionären Antisemitismusbeschluss ihren traurigen Höhepunkt fand, als elementares Problem ansehen, freut es uns sehr, dass es gelungen ist, durch die BAK-Gründung ein starkes linkes Gegengewicht zu den stetigen Angriffen von rechts zu schaffen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen linken, progressiven, revolutionären Kräften im Jugendverband, die sich mit uns gemeinsam im BAK organisieren wollen und rufen alle Genoss_innen, die für einen klassenkämpferischen Jugendverband und eine sozialistische Gesellschaft kämpfen wollen, dazu auf, sich uns anzuschließen.

Ausschnitt aus dem politischen Programm des BAK Revolutionäre Linke: „Es ist unsere Aufgabe, eine neue Generation junger revolutionärer Kräfte zu organisieren, die dazu in der Lage ist, den Kapitalismus zu stürzen und durch eine demokratische, sozialistische Ordnung zu ersetzen. Linksjugend [’solid] wird diesem Anspruch bei Weitem nicht gerecht. Karrierismus, sog. „antideutsche“ Positionen und mangelnder Bezug zu gesellschaftlichen Kämpfen sind in vielen Bundesländern zu beobachten. Auf bundesweiter Ebene ist der Verband zunehmend polarisiert. Vielerorts wird auf grundlegende Fragen eines antikapitalistischen Programms und seiner Praxis kein Bezug genommen. In einigen Fragen, etwa der Haltung zu Auslandseinsätzen, Antirassismus und Feminismus oder der Einschätzung von SPD und Grünen, werden sozialistische Positionen nicht vertreten bzw. massiv angegriffen. Wo das keinen Erfolg hat, wird auch zu unpolitischen Ausgrenzungsversuchen gegriffen. Aus unserer Sicht muss die Auseinandersetzung im Jugendverband demokratisch geführt werden, persönliche Angriffe sowie diskriminierende Ausgrenzungskampagnen gegen Einzelpersonen und Strukturen sind für uns kein Mittel. Wir wollen für einen Jugendverband streiten, der mit einer kämpferischen Praxis Jugendliche anzieht, die für linke Ideen offen sind, neue Aktivist*innen ausbildet und sie mit klassenkämpferischen Positionen bewaffnet. Außerdem wollen wir uns im Jugendverband im Sinne antikapitalistischer Positionen und Praxis vernetzen.“

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